Gäste im Phoenix

Sonntag, 24.01. | 18:00

Kabarett Schwarz-Weiß

Liebeserklärung an den Stummfilm der 20er Jahre

Stummfilmtheater   ::: Ohne Worte :::

Ensemble Materialtheater & Théâtre Octobre Brüssel (DE/BE)

Wie war die Welt vor hundert Jahren? Es gab Armut und große Kunst. Filme hatten keinen Ton. Das Stück zeigt kleine Geschichten. Die Geschichten handeln von Hoffnung und Problemen. Es gibt viel Musik und man kann lachen.
"Wo es an Auswegen mangelt, bleibt nur der Humor." (Sigmund Freud)
Wie lässt sich die Welt der 1920er Jahre, die von wirtschaftlicher Depression, aber auch großer künstlerischer Kreativität geprägt war, in die heutige Zeit übertragen?

Wieder befinden wir uns in den 20er Jahren. Kleinode des Stummfilms werden zum Leben erweckt und von der Leinwand auf die Kabarettbühne geholt. Die grellbunte Realität wird schwarz-weiß.

Virtuoses Klavierspiel, das ein ganzes Orchester erzeugt, legt sich über das Rattern des Filmprojektors, während Schauspieler*innen mit expressionistischer Kraft die Welt erklären, mit garantiert zweifelhaftem Erfolg.

Ein Mini-Welttheater: sehnsuchtstrunkene Melodramen, beschwipste Komödien im Kurzformat, aufmüpfige Einakter über die kleinen Leute, ihr Glück im Unglück und ihren charmant respektlosen Kampf gegen den drohenden Niedergang.

Regie: Alberto García Sánchez

Spiel:
Alexandra Kaufmann, Amelie Haller, Annette Scheibler, Claudia Sill, Kristof Klein, Luigi Consalvo, Miriam García Kilger, Mirjam Ellenbroek, Sandra Hartmann, Sascha Bufe, Sigrun Kilger, Stella Schönharting Corage Costa

Musik: Juan Tellechea

Ausstattung & Bühne: Ensemble

Licht: Luigi Consalvo

Dauer ca. 85 Minuten

Erwachsene und Schüler:innen [ab 13+]

Preise: 24,00 €
erm. 19,00 € Schüler:innen / Student:innen bei Vorlage eines gültigen Schüler- bzw. Studentenausweises

Eine Kooperation von Kulturforum Schorndorf und Figuren Theater Phoenix

Donnerstag, 28.01. | 20:00

Meine kleine Dame

Bewegungstheater / Puppentheater   ::: Ohne Worte :::

Compagnie Claire Heggen – Théâtre du Mouvement (FR)

Claire Heggen ist eine bekannte Theaterspielerin. Sie erzählt mit ihrem Körper. Und sie ist alt.
In ihrem Stück zeigt sie, wie das ist. Claire Heggen ist eine Pionierin des "Bewegungstheaters" und eine herausragende Ausbilderin für Generationen von Puppenspielern.

2025 feierte die französische Theaterkünstlerin, Regisseurin und Pädagogin ihr Berufsjubiläum: Seit fünf Jahrzehnten erforscht die 81-Jährige die Theatralik des bewegten Körpers. Nun rückt sie den Körper einer alternden Frau ins Rampenlicht. »Ma P'etite Dame« zeigt drei Variationen rund um jenes so lange Schweigen, das sich gegenüber älteren Menschen einstellt – getragen von absurdem Humor, Widerstand und Erinnerung. Gespiegelt von einem lebensgroßen Double stellt sich Claire Heggen sich selbst und lädt uns dazu ein, gesellschaftliche Konventionen zu transformieren und zu hinterfragen.

Spiel, Tanz: Claire Heggen

Inszenierung, Dramaturgie, gestisches Schreiben, Performance: Claire Heggen

Outer Eyes: Jean-Claude Cotillard, Elsa Marquet-Lienhart

Verschworene Blicke: Pauline Thimonnier, Carine Gualdaroni

Puppenbau: Alma Roccella, Ninon Larroque, Arnaud Louski Pane

Kostümentwurf: Jean-Jacques Delmotte, Marion Robillard

Lichtgestaltung und Technik: Carine Gérard

Musikalische Gestaltung: Eléonore Bovon

Dauer ca. 45 Minuten

Erwachsene und Schüler:innen [ab 13+]

Preise: 24,00 €
erm. 19,00 € Schüler:innen / Student:innen bei Vorlage eines gültigen Schüler- bzw. Studentenausweises

Eine Kooperation von Kulturforum Schorndorf und Figuren Theater Phoenix

Freitag, 29.01. | 20:00

Anónimos & Kurzfilm Noon

Liebeserklärung an den Stummfilm der 20er Jahre

Tanz, Akrobatik, Objekt- und Figurentheater   ::: Ohne Worte :::

Compagnia Rauxa (ES)

Eine Frau fühlt sich einsam. Sie erschafft mit Papier ihre eigene Traumwelt.

Das Stück verbindet Tanz, Akrobatik, Figuren und Gegenstände. Es erzählt von Einsamkeit, Fantasie und Hoffnung. Sind wir in der Lage, unsere eigenen Gedanken so zu beeinflussen, dass wir der Wirklichkeit entkommen?

"Anónimos", eine zeitgenössische ebenso hintersinnige wie poetische Tanz- und Zirkusinszenierung, lässt uns in das Unterbewusstsein einer Frau eintauchen. Mithilfe von Papier erschafft diese sich eine Parallelrealität – einen traumhaften Zufluchtsort, an dem das Vergehen der Zeit flüchtig und leicht wird und dem Vergessenen Raum gibt.

Mit ihrer charakteristischen virtuosen Kombination aus Tanz, Akrobatik, Objekt- und Puppenspiel entführt uns die Compagnia Rauxa in eine fragile, tragikomische Welt, die einen ganz neuen Blick auf die Einsamkeit eröffnet.

Ausgezeichnet mit dem Premio Drac d'Or Julieta Agustí als beste Festivalinszenierung bei der Fira de Titelles de Lleida 2024.

Tanz: Analía Serenelli

Idee: Compagnia Rauxa

Regie und Dramaturgie: Xavi Sánchez

Objekte und Ausstattung: Xavi Sánchez

Musik: Jesús Acebedo

Dauer ca. 45 Minuten

Erwachsene und Schüler:innen [ab 13+]

Nach der Pause folgt der Kurzfilm:

Noon

Das Brot aus Teheran

Animationsfilm (2024)   ::: Französisch mit Deutschen Untertiteln :::

Von Roshanak Roshan (FR)

Die Erinnerungen an Brot zeichnen Shirins Leben in Teheran, ihrer Geburtsstadt, nach. Auf dieser Reise der Sinne erzählt sie, wie das Brot ihre persönliche Geschichte und die des Iran begleitet hat.

Technik: Realfilm, Stop-Motion, Archivmaterial

Dauer ca. 20 Minuten

Anónimos & Noon
Preise: 24,00 €
erm. 19,00 € Schüler:innen / Student:innen bei Vorlage eines gültigen Schüler- bzw. Studentenausweises

Eine Kooperation von Kulturforum Schorndorf und Figuren Theater Phoenix

Samstag, 30.01. | 20:00

Kreislers Piano

Eine musikalisch-poetische Odyssee nach Robert Schumann und E.T.A. Hoffmann

Bildertheater mit Live-Klavier   ::: Ohne Worte :::

pEtites perceptiOns (FR)

Ein Konzertflügel wird zur Bühne: geheimnisvoll, lebendig, durchzogen von Licht, Schatten und Klang. 
Die Geschichte handelt von den Gefühlen eines Musikers. Robert Schumanns Kreisleriana – acht leidenschaftliche Miniaturen – erzählt von Johannes Kreisler, dem zerrissenen Musiker aus Hoffmanns Fantasie. Kreisler spielt, kämpft, träumt. Um ihn erwacht das Piano zum Leben: Objekte bewegen sich, Figuren entstehen, Bilder flackern auf. Zersplitterte Fragmente – Echos von Zweifeln und Hoffnungen eines schöpferischen Künstlers – weben ein Netz, in dem sich Musik und Bild vermischen.

Pianist Ilias Sauloup interpretiert die Kreisleriana leidenschaftlich und suchend.

Katarini Antonakaki erkundet visuell die Innenwelt des Musikers. Ein Stück wie ein Traum, sinnlich, rätselhaft, getrieben und getragen von Robert Schumans

Live-Klavier: Ilias Sauloup

Spiel, Bühnenbild, Raumgestaltung: Katerini Antonakaki

Animierte Bilder: Claire Jany

Dramaturgie, Außenblick: Achille Sauloup

Außenohr: Christine Moreau

Beratung, Lichtinstallation: Flop

Dauer ca. 50 Minuten

Erwachsene und Schüler:innen [ab 13+]

Preise: 24,00 €
erm. 19,00 € Schüler:innen / Student:innen bei Vorlage eines gültigen Schüler- bzw. Studentenausweises

Eine Kooperation von Kulturforum Schorndorf und Figuren Theater Phoenix